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22.10.06

Harald Schmidt sieht sich als Brecht der deutschen TV-Unterhaltung

Harald Schmidt, TV-Entertainer, beweist gesundes Selbstbewusstsein. "Ich habe für die deutsche Fernsehunterhaltung die gleiche Bedeutung wie Brecht für das Theater", erklärt der 49-Jährige in einem Interview in der neuen, am Montag erscheinenden Ausgabe von NEON, dem jungen Magazin des stern. "Das Theater sah anders aus nach Brecht. Und genauso ist es mit mir und der Fernsehunterhaltung."

In NEON erklärt Schmidt auch sein ambivalentes Verhältnis zu Frauen: "Ich grüble noch, was Frauen lieber wollen: zuquatschen oder zugequatscht werden." Er selbst habe sich früher bei Annäherungsversuchen aber nie auf seine Sprüche verlassen: "Ich habe eher versucht, potentielle Sexpartnerinnen bis an die juristische Grauzone mit Alkohol abzufüllen. Aber selbst in übelsten Testosteronfolterzeiten konnte ich mir noch nicht mal besoffen irgendwelchen Text länger als fünf Minuten anhören. Lieber gehe ich wichsen."

Quelle: NEON